Das 1 x 1 des Forex

1x1 des Forex

Ein guter Freund schwärmt über die Gewinne, welche er am Forex gemacht hat. Forex, was ist das? Noch nie gehört oder? Doch in der Werbung war da mal was. Keiner will dumm dastehen und so macht man sich schlau um mitreden zu können und vielleicht auch über Gewinne zu sprechen, welche man so erzielen konnte. Der nachfolgende Artikel über das 1 x 1 des Forex ist dafür genau richtig. Hier gibt es Forex Wissen kompakt.

Forex – was ist das?

Forex ist weiter nichts als der Handel mit Devisen. Währungen werden gekauft oder verkauft. Das geschieht demnach immer paarweise. Das geläufigste Währungspaar ist EUR/USD sprich Euro und US Dollar. Das Verhältnis zwischen beiden Währungen ist der Wechselkurs. Werden 1,3700 angegeben so bedeutet das, das für einen Euro 1,3700 US Dollar gezahlt werden müssen. Kauft der Devisenhändler, auch Trader genannt, so hofft er auf einen steigenden Wechselkurs. So können Gewinne erzielt werden, sobald nach einem Anstieg der Handel, der Trade wieder geschlossen wird. Den Wechselkurs bestimmen die Marktteilnehmer durch Angebot und Nachfrage der Währungen. Dieser Kurs wird durch Daten aus der Wirtschaft und Politik fundiert von derzeit ca. 300 Banken beeinflusst. Den Zugang zum FX Market bekommt der Trader durch einen Broker.

Der Trade

Bei der Vorbereitung für einen Trade entscheidet der Trader sich für ein Währungspaar. Die Entscheidung hängt davon ab, bei welchen Währungen bedingt durch die Nachrichtenlage eine Bewegung zu erwarten ist. Je nachdem in welche Richtung diese Bewegung verlaufen könnte, wird zwischen kaufen oder verkaufen, bye oder sell gewählt.

Währungspaarbunt

Die Basiswährung wird gekauft, bei Hoffnung auf steigenden Kurs. Der Trader geht long. Es wird verkauft bei gegensätzlicher Erwartung, das bedeutet der Trader geht short. Kaufkurs (Bid) und Verkaufskurs (Ask) sind nicht identisch. Dazwischen liegt eine Differenz die beim Trading Spread genannt wird. Bei der Brokerwahl sollte darauf geachtet werden, dass dieser Unterschied nicht zu hoch angesetzt wird. Verschiebungen beim Kurs werden in Pip angegeben. Das ist die kleinste Einheit und betrifft die letzte Stelle beim angegeben Kurs. Ist der Kurs 1,3740 und ändert sich auf 1,3741 so ist eine Steigerung um ein Pip erfolgt. Bei einer Angabe 1,3740 / 1,3743 auf der Handelsplattform bedeutet es für den Trader, das der Spread 3 Pip beträgt also erst bei einer Kursveränderung um 4 Pips kann der Trader Gewinn erzielen.

Der Hebel

Der Handel mit Hebelwirkung macht das Traden am Forex besonders interessant. Es kann mit geringem Kapitaleinsatz viel bewegt werden. Nutzt der Trader einen Hebel von 100, so bedeutet das, dass mit dem Einsatz von nur einem Euro 100 Euro bewegt werden. Darin liegt aber auch das hohe Risiko begründet. Läuft ein Trade in die „falsche“ Richtung, dann ist auch schnell das eingesetzte Kapital und möglicherweise darüber hinaus verloren. Bekannt ist der Hebeleffekt auch als Leverage, was aber nur der englische Begriff dafür ist. Hebel werden von den Brokern zwischen 40 und 400 angeboten.

Margin und Margin Call

Diese beiden Begriffe kommen oft in einem Satz mit dem Hebeleffekt vor. Margin ist das eingesetzte Kapital. Läuft der Trade in die Verlustzone wird davon immer mehr benötigt und irgendwann wird es knapp. Der Broker gibt dem Trader einen Margin Call, ein Zeichen dafür, das die Situation kritisch wird und es sein kann, das die Positionen mit hohem Verlust geschlossen werden und im schlechtesten Fall das Handelskapital vollständig verloren geht. Der Trader kann dem entgegenwirken, indem er seinen eigenen Call einrichtet. Das ist der sogenannte Stop Loss. Hier markiert der Trader seine eigene Verlustgrenze. Dieses Wert ist er maximal bereit zu verlieren. Das Gegenstück dafür ist der Take Profit. Hat der Kurs diesen Wert erreicht, so hat der Trader sein Handelsziel realisiert und der Trade wird sicherheitshalber geschlossen.

 

Handelszeiten am Forex

Gehandelt werden kann ab Sonntag 23.00 Uhr bis Freitag 23.00 Uhr ohne Pause. Aber nicht zu jeder Zeit ist es günstig zu handeln. Nicht immer ist genügend Volumen am Markt um Gewinne erwirtschaften zu können. Beim EUR/USD sind es der Vormittag und der später Nachmittag, wo sich der Handel lohnt. Es gibt Zeiten, an denen Fundamentaldaten bekannt gegeben werden. Um diese Zeit herum ist oft sehr viel Bewegung am Markt. Im Rahmen der sogenannten Fundamentalanalyse werden dem Trader entsprechende Argumente für den Handel geliefert. Weitere Signale gewinnt der Trader durch seine Technische Analyse und dabei insbesondere durch die Charttechnik.

Dem Trader stehen alle Chance offen. Mit Disziplin und einer guten Strategie können jederzeit Gewinne erwirtschaftet werden. Da es sich dennoch um ein stark risikobehaftetes Geschäft handelt, sollte niemals Geld eingesetzt werden, welches an anderer Stelle benötigt wird. Risiko gehört zum Geschäft. Durch eine gute Vorbereitung und ein optimales Money Management kann dieses reduziert werden. Vor dem „scharfen“ Start mit einem Demokonto üben und Erfahrungen sammeln bringt zusätzliche Sicherheit.






Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*