Spread beim Forexhandel

Beim Handeln am Forex treffen Sie auf einige Begriffe, die in der Umgangssprache keine Rolle spielen und die auch mit Schuld dafür sind, dass viele Menschen dem Devisenhandel skeptisch gegenüber stehen. Einer dieser Begriffe beim Forexhandel ist der Spread.

 

Begriffserklärung Spread

Dieser Begriff ist einer der wichtigsten beim Handeln am Forex. Der Anleger kann ihn leicht selbst errechnen. Er ist die Differenz zwischen dem Geldkurs und dem Briefkurs. Manche nennen ihn daher auch Geld-Brief-Spanne. Der Spread ist für den Broker wichtig, weil er seine Verdienstspanne darstellt und natürlich für den Trader, weil er diesen bezahlen muss. Gemessen wird der Spread in Pips. Der Pip ist die kleinstmögliche Veränderung die beim Währungskurs gemessen wird. Er ist die vierte Stelle hinter dem Komma. 0,0001 ist also = ein Pip.

 

Bedeutung des Begriffes am Markt

Die Geld-Brief-Spanne ist ein anerkanntes Maß für die Bestimmung der Liquidität einer Währung. Enge Spreads sind ein Zeichen für eine hohe Liquidität und eine hohe Geld- und Kapitalmarkteffizienz. Für den Trader bedeutet das, dass der Handel mit diesen Währungen die Transaktionskosten niedrig sind.

 

 

Leistungen des Brokers für den Spread

Der Broker stellt dem Trader eine Handelsplattform zur Verfügung. Die Nutzung dieser Plattform gilt durch den Spread als bezahlt. Deshalb entscheidet der Broker auch über die Höhe des Spread. Weiterhin erbringt der Broker Serviceleistungen, die er nicht in Rechnung stellt. Es gibt Nachrichtendienste, Analyseberichte, den Kontoauszug für den Trader, Nutzung von Onlineforen, Ausbildungsunterlagen und Echtzeit-Kurse während des Trades. Das alles ist ein relativ großer Leistungsumfang und manche Bank könnte sich daran ein Beispiel nehmen. Die Führung des Handelskontos ist ebenso kostenlos wie auch, das keine Gebühren für den Trade anfallen.

 

 

Trade und Spread

Der Spread ist für den Trader ein Kostenfaktor. Die Höhe des Spread ist mit entscheidend dafür, ob der Trade überhaupt noch einen Sinn hat. Wenn die Kurse sich auf Seitwärtsbewegung befinden und die Kursschwankungen sehr gering sind macht es ein hoher Spread unsinnig den Trade zu beginnen. Die Höhe des Spreads ist nicht nur von Broker zu Broker unterschiedlich sondern auch bei den verschiedenen Währungspaaren. Für jeden Trader ist daher vor Beginn des Handels sehr wichtig sich diese Gebührenstruktur genau anzusehen.

 

Spread und Pip

Um den Begriff Spread noch besser verstehen zu können, wird noch ein weiterer relevant. Es handelt sich um den Pip. Die meisten Währungen werden bei der Kursangabe bis zur vierten Stelle hinter dem Komma angezeigt. Diese vierte Stelle bezeichnet man auch als ein Pip.

Spread beim Forexhandel – Beispiele

Der Spread als Differenz zwischen Geldkurs und Briefkurs, ist also die Differenz zwischen Einkauf und Verkauf einer Währung oder innerhalb eines Währungspaares. Kaufe ich heute 13.000 US$ zum Kursverhältnis Briefkurs = 1,3000 und Geldkurs = 1,3002 gegen Euro, dann ist der Spread 2 Pip. Beim Abbrechen des Trades ohne Änderung des Kurses würde der Anleger nur 9.998,46 Euro zurück bekommen. Die Gebühr beträgt 1,54 Euro. Bei den meisten Handelsplattformen können Sie es bereits an der Darstellung der Währungspaare erkennen, wie hoch der Spread ist.

Der Spread kann unterschiedlich hoch sein und er kann variieren. Beträgt der Spread 3 Pip, dann muss der Trader 4 Pips Gewinn machen um etwas zu verdienen.

 

Weitere Gebühren

Dem Trader können noch weitere Gebühren berechnet werden. Der Vollständigkeit halber sollen diese hier mit genannt werden. Eine oft erhobene Gebühr ist die Übernachtgebühr. Man findet auch die Bezeichnung Roll Over.Ähnliche Gebühren werden auch bei der“Mitnahme“ des Trades über das Wochenende erhoben. Einige Broker erheben Gebühren für das Setzen von Stop Loss und Take Profit Marken. Weiterhin können noch obligatorisch Kosten für Informationsdienste erhoben werden.

 

Zusammenfassung

Das Anliegen dieses Artikels war:

  • Wenn nicht alle Kosten berücksichtigt werden, kann das die Fähigkeit einschränken, Profit zu erzielen.
  • Es gibt optionale und obligatorische Kosten.
  • Zu den obligatorischen Kosten zählen vom Broker berechnete Spreads und Kommissionen.
  • Zu den optionalen Kosten zählen Daten-Feeds und Nachrichtendienste.
  • Weitere Kosten fallen durch Rollover-Gebühren an
  • Leverage kann zwar den Gewinn aber auch die Trading-Kosten vergrößern.

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