Trader werden: So geht´s richtig!

Sie möchten Trader werden und Ihr Leben verändern? Fantastisch. Doch ganz so einfach wie es sich die meisten vorstellen, ist es nicht. In diesem Beitrag erfahren Sie detailliert, wie Sie erfolgreich den Schritt zum Trader werden schaffen. 

Der Börsenhandel dreht sich immer weiter – das war schon immer so und wird sich in den kommenden Jahren mit Sicherheit auch nicht ändern. Das Handeln an den Börsen trauen sich viele nicht zu. Sie leben ihr Leben, wollen etwas verändern und trauen sich den Schritt Trader zu werden nicht zu. Dabei lässt sich bereits an dieser Stelle sagen, dass es gar nicht so kompliziert ist. 

Wenn Sie den Wunsch haben, Trader zu werden, müssen Sie im Prinzip nur anfangen. Haben Sie erst einmal den Einstieg geschafft, brauchen Sie nur ein Demokonto erstellen und sich mit der jeweiligen Plattform vertraut machen? Ist das wirklich so einfach? Nun, ganz so simpel ist es dann doch nicht. 

Doch wir können Ihnen versichern: Wenn Sie Zeit, Disziplin und Einsatzwille investieren, können Sie den Schritt wagen und Trader werden. Wichtig ist im Endeffekt, dass Sie sich das Wissen aneignen und die Grundlagen des Tradings verstehen. In diesem Ratgeberbeitrag erfahren Sie detailliert, wie Sie Trader werden und erfolgreich den Schritt zum profitablen Börsenhandel schaffen. 

Ultimative Tipps, mit denen Sie erfolgreich Trader werden

Viele Menschen träumen davon, Trader zu werden. Um den Einstieg ins Trading zu schaffen, sollten Sie sich erst einmal mit dem Börsenhandel vertraut machen. Es geht primär darum, dass Sie sich fundierte Kenntnisse aneignen. In vielen Bereichen wird einfach mal etwas versucht – beim Trading ist das eine ganz schlechte Idee. 

Wenn Sie profitabel handeln möchten, sollten Sie die wichtigsten Handelsinstrumente, häufige Fehler und wichtige Begriffe kennen. Machen Sie sich mit dem weltweiten Handel und den Märkten vertraut – all dies gehört zu Grundwissen und das ist unerlässlich, wenn Sie Trader werden wollen. 

Dazu zählt beispielsweise auch die Wahl des richtigen Brokers. Sobald Sie das Grundwissen besitzen, müssen Sie natürlich auch einen Online-Broker wählen. Bei der Fülle an Brokern ist es für Laien gar nicht so einfach, den passenden zu finden. Gerade was die Leistungen und anfallenden Kosten angeht, gibt es teilweise gravierende Unterschiede. Deshalb sollten Sie sich vorab informieren und am besten einen Brokervergleich durchführen. 

Trader werden: Diese Handelsinstrumente sind Pflicht

Trader werden und durchstarten? Das geht! Sie sollten allerdings bereit sein, sich tiefer in die Materie einzuarbeiten. Sie sind bis jetzt noch Anfänger und fangen gerade erst an, sich in die ganze Thematik einzulesen? Es gibt dutzende Dinge, auf die Sie achten müssen. Wenn Sie Trader werden wollen, dann gibt es vor allen Dingen eine Reihe von Handelsinstrumenten, die zu den Grundlagen zählen. 

So jetzt beginnen wir aber so richtig. An der Börse gibt es eine große Palette an Finanzprodukten, die Sie als Trader handeln können. Grundsätzlich gilt es dabei erst einmal zwischen dem Terminmarkt und dem Kassamarkt zu differenzieren. Während an den Terminmärkten Derivate (unter anderem Futures oder Optionen) gehandelt werden, können Sie auf einem Kassamarkt Waren, Anleihen oder Aktien handeln. Diese beiden Instrumente werden in der Branche auch als Basiswerte definiert.

Nachfolgend möchten wir Ihnen die derzeit bedeutsamsten Instrumente im Bereich des Handels aufzählen:

  • Aktien
  • Anleihen
  • Indizes
  • CFDs
  • Optionen
  • Futures 
  • Forex
  • Zertifikate

Diese Tradingstile und -Strategien sind am gängigsten

Über die Jahre werden Sie mit Sicherheit unterschiedliche Tradingstrategien und -Stile nutzen. Ein erfolgreicher Trader fällt nicht vom Himmel – er muss sich das Wissen erst einmal aneignen. Sie müssen sich das Wissen aneignen, Erfahrungen machen und Ihre Strategien mit der Zeit verfeinern. Wichtig ist, dass Sie keine Strategien blind übernehmen. Entwickeln Sie Ihren eigenen Stil, denn damit lassen sich auf lange Sicht die Renditen am besten erzielen.

Welche Strategien und Stile überzeugen, kann pauschal nicht so einfach beantwortet werden. Deshalb möchten wir Ihnen die bedeutsamsten etwas genauer vorstellen:

Das Daytrading – eine äußerst beliebte Methode

Zum einen gibt es das Daytrading. Die eigentlichen Unterschiede bei den verschiedenen Stilen und Strategien sind vor allen Dingen die Zeiträume, in welchen Sie einen Trade halten wollen. Beim Daytrading werden die einzelnen Positionen binnen eines Handelstages abgewickelt. Dieser Stil eignet sich allerdings nicht für jeden. Fakt ist aber auch, dass mit dieser Weise des Handels viele Vorteile, aber auch einige Nachteile verbunden sind. Ein Vorteil besteht unter anderem darin, dass mit diesem Handelsstil enorme Renditen in kurzer Zeit möglich sind. Primär werden bei diesem Tradingstil Hebelprodukte genutzt, da die Einsätze gering und die Renditemöglichkeiten enorm hoch ausfallen können. Den Nachteil können Sie sich vermutlich denken, oder? Genau, die Verluste können beim Daytrading enorm hoch ausfallen. Deshalb ist das Daytrading ein Stil, der Wissen und Erfahrung erfordert Außerdem ist der zeitliche Aufwand bei dieser Handelsweise deutlich höher als bei anderen. 

Das Swing Trading

Eine weitere bekannte und äußerst beliebte Handelsstrategie ist das Swing Trading. Hierbei werden die Positionen allerdings nicht innerhalb eines Tages abgewickelt. Nein, vielmehr handelt es sich bei dieser Strategie um eine kurz- oder mittelfristige Anlageweise. Unterschiede gibt es beim Swing Trading auch beim Ein- und Ausstieg. Hierbei wird antizyklisch gehandelt. Sie platzieren die Trades nicht während eins Hochs oder Tiefs, sondern in einer Phase, wo sich der Kurs erholt.

Scalping 

Das Scalping ist im Wesentlichen eine Unterstrategie des Daytradings. Unterscheiden lässt sich das Scalping primär durch die wenigen Punkte und die vergleichsweise hohen Positionsgrößen. Beim SCalping kommt es auf den Feinschliff an und somit eignet sich diese Strategie eher für Trader, die Erfahrung mitbringen und die Gesetze des Marktes kennen. 

Diese drei Handelsweisen werden am häufigsten genutzt. Es gibt natürlich noch weitere. In einem separaten Blogbeitrag erfahren Sie, welche Handelsstrategien und Stile es noch gibt.

Den Markt erfolgreich vorhersagen: Charttechnik oder Fundamentalanalyse nutzen?

Wenn Sie Trader werden wollen und dass möglichst erfolgreich, sollten Sie nicht nur die Strategien und Stile erlernen. Es geht hauptsächlich darum, dass Sie die Entwicklung des zukünftigen Marktes erkennen und richtig prognostizieren. Hierfür gibt es zwei verschiedene Markteinschätzungsvarianten. Zum einen die Charttechnik und zum anderen die Fundamentalanalyse. 

Die Fundamentalanalyse ist enorm tiefgehend und bei dieser Markteinschätzung geht es um mikro- und makroökonomische Zusammenhänge bewertet. Entscheiden Sie sich für diese Variante, so untersuchen Sie die Schwankungen der Kurse. Außerdem geht es um Einflussfaktoren. Diese müssen Sie kennen, denn sie sind für die weitere Entwicklung eines Kurses verantwortlich. 

Bei der Chartanalyse sind Ihnen diese wichtigen Einflussfaktoren vollkommen egal. Sie kümmern sich primär um die Historie eines Kurses. Anhand dessen geht es für Sie darum, die Marktdynamik und die Preisentwicklung zu analysieren. Beide Varianten der Markteinschätzung haben Ihre Vorteile. Für welche Sie sich entscheiden, hängt ganz von Ihnen und Ihrem persönlichen Tradingstil ab. 

Fazit: Lernen Sie das Wissen und nutzen Sie ein Demokonto

Sie wollen Trader werden? Dann sollten Sie Geduld mitbringen und sich erst einmal das Wissen aneignen. Außerdem ist es empfehlenswert, erst einmal ein Demokonto zu nutzen. Auf diese Weise können Sie erste Erfahrungen machen und sich mit dem Trading in der Praxis vertraut machen. Nicht zu vergessen, können Sie mit einem Demokonto lernen, welche Strategie für Sie am ehesten geeignet ist. 

 

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